Unsere Schüler legen die Prüfung für das International General Certificate of Secondary Education (IGCSE) ab, ein international anerkannter Abschluss. Nach der 12. Klasse erlangen sie das Abitur.
Bilingualität fördert die kognitive Entwicklung, zum Beispiel Sprachbewusstsein, Kreativität und Flexibilität im Denken. Schüler, die mehrere Jahre lang bilingual lernen, schneiden deshalb sowohl in Fremdsprachen als auch in der Muttersprache und in anderen Fächern durchschnittlich besser ab.
Auf dem Gymnasium führen wir unser bilinguales Konzept aus Kindergarten und Grundschule fort. Der Unterricht erfolgt nach der Immersionsmethode (nach immersion
– „Eintauchen/Sprachbad“) jeweils ausschließlich in einer Sprache – auf Deutsch oder Englisch. Unsere Gymnasiasten können auch dem Fachunterricht auf Englisch ohne Probleme folgen, sie diskutieren, schreiben und referieren auf Englisch.
Die Lehrer unterrichten auf muttersprachlichem Niveau. Etwa die Hälfte der Fächer – ein höherer Anteil als auf den Phorms-Grundschulen – unterrichten Pädagogen auf deutsch. Die Schüler lernen jetzt, sich in beiden Sprachen mündlich und schriftlich möglichst gut auszudrücken.
Jeder Schüler hat andere Interessen und Fähigkeiten. Deshalb ist das Phorms-Konzept auf die individuelle Entwicklung der Schüler zugeschnitten: eine hohe Betreuungsquote, ganztägiger Unterricht, fächerübergreifende Team- und Projektarbeit, kreative Lernmethoden sowie ein spannendes Nachmittags-Angebot geben den einzelnen Talenten Raum, sich zu entfalten.
Lernen ist ein Prozess, der Zeit und kreativen Freiraum braucht. Deshalb bieten wir einen „rhythmisierten Unterricht“ an. Es wechseln längere Unterrichtszeiten, die Zeit lassen für Projekte und individuelle Lernmethoden, mit kürzeren Einheiten ab.
Das exakte Unterrichtsende bestimmen jeweils die Lehrer - eine Schulklingel gibt es bei Phorms Education nicht. Lern- und Übungsstunden sind ebenso eingeplant wie die „Class Teacher Time“, in der Lehrer und Schüler allgemeine Schulthemen besprechen. Pausen und eine hinreichend lange Mittagszeit zum Essen und Erholen strukturieren den Tag. Am Nachmittag bieten wir verschiedene Nachmittagsaktivitäten an.
Wir legen großen Wert darauf, die Schüler zu eigenständigem Lernen anzuleiten und den Unterricht durch anschauliche Erfahrungen zu ergänzen. Deshalb vermitteln unsere Lehrer den Stoff regelmäßig im Rahmen von Projekten.
Zu einem übergreifenden Thema machen unsere Schüler z.B. Ausflüge, besuchen Theater und Museen, befragen Experten, bauen Modelle, experimentieren und erarbeiten Referate. Die Schüler bilden zumeist Gruppen, in denen sie ein Thema selbstständig bearbeiten und präsentieren. Dabei üben sie soziales Verhalten, übernehmen gemeinsam Verantwortung und lernen voneinander. Deshalb bilden wir immer wieder Teams: im Sport, wo Fairplay und Teamwork integrale Bestandteile des Unterrichts sind, aber auch in allen andern Fächern.
Unsere Schüler erfahren jeden Tag gelebte Zweisprachigkeit, denn Englisch und Deutsch sind bei uns gleichwertige Unterrichtssprachen. Als zweite Fremdsprache lernen unsere Schüler ab der 5. Klasse Spanisch. Später kommen Französisch und eventuell Latein als Wahlfach hinzu.